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Angst

hab gerade erfahren, dass meine Mutter einen irreversiblen Lungenschaden hat und wenn das nicht demnächst besser wird, sterben wird. Also wenn ich mich die nächste zeit auch weiter hin nicht viel melde wisst ihr warum das so is.... ihr ging es die ganze letzte Zeit schon scheiße.... das is doch alles fürn Arsch.

ich hasse mein Leben.

29.6.07 22:19


Was ist das?

Jedenfalls nicht meine Mutter

Ein schreckhaftest Hausgespenst, sich langsam, jedoch unruhig, krampfhaft und schmerzvoll sich seine Wege durch das Haus bahnt. Bei jeden unerwartetem Geräusch hektisch aufschreckend. Gequält bei jedem Gleiderzug. Um Atem ringendan jeder greifbaren Gelegenheit kriechend verharren, um sich auszuruhen für die nächsten Schritte und Bewegung.

Aus gewisse Weise lebt sie schon nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Isoliert von der Außenwelt. Nur ein kleiner Kreis von "fast" Vertrauten.

Sie hat ihre Identität verloren. Sie macht den Anschein, dass sie gar nicht mehr will, wenn das noch mehr Schmerzen und Qualen für sie bedeutet. Zusätzliche Belastungen. Sie war nicht mal auf meiner Verabschiedung...Sie traut sich nichts mehr. Lebt für Zigaretten, ihre Krankheit und ihre Vergangenheit. "Aber weißt du noch, früher, was ich alles gemacht hab, da war ich ganz anders." - ich weiß! doch wo ist das hin? Rechtfertigt das, jetzt nichts mehr zu tun und damit mein ich nicht Haushalt oder Arbeiten... sondern einfach mal Dinge die einem Spaß machen? Ruhige Dinge, auch mal raus... aber nichts von dem. Verpufft sowas einfach im Nichts?

Sodoku, Kreuzworträtzel, der letzte Zeuge, Kniffeln, Zigaretten.

Möchte man das wirklich den Rest seines Lebens machen?.

Alles Zerfällt, somit auch die Persönlichkeit??

Kann sich ein Mensch so verändern? Es sieht fast so aus.

Ich versuche allesm und jedem gerecht zu werden und wenn ich etwas ändern könnte, tu ich`s, doch das bringt alles nichts, wenn sie sich die Konsequenzen ihres Handelns nicht wahrnimmt, wahrnehmen will.

Sie hasst ihr Leben, doch weiß sie, dass sie nur dieses eine hat und klammert sich daran, doch nicht an dem was ist, sondern an dem was war. Sie würde in der heutigen Welt nicht mehr zurecht kommen, sie fühlt sich ja unter Menschen nicht mal wohl. Angst alle würden sie anstarren, wei sie nicht mehr so kann.

Sie leidet unter dem Verlust der Traditionen, Werte, Normen, und Moral. Enttäuscht von der Welt und sich selbst. Doch hilflos etwas zu tun, da es nicht zu ändern geht.

Wird sie es schaffen? HAt sie den Willen? Und vorallem hat sie noch die Kraft. Um Gottes Willen ich wünsch es mir.

 Doch ohne deinen eigenen Willen geht es nicht. Du bist nicht allein. Geb dich nicht auf, denn das haben wir auch nie getan...

28.6.07 23:43


Donnerstag

Augen sehen einen an. Voller Erwartung.

Die Kehle schnürt sich zu, kleine Nadel bohren sich in die tiefe meiner Lungen. Das Atmen tut weh, das einzige was ich fühle. Schmerz.

Angst. Wie lange wird es dauern? Was kommt dannach? Die Wolkern kreisen über mir. Gelächter dringt in mein Ohr und spaltet mir den Schädel.

Die Haare auf meinem Nacken stellen sich auf, mir wird kalt, ich zittere. Der Wind spielt ein Lied, das tote Laub auf der Erde tanzt fröhlich wie Kinder.

Die Wolken verdunkeln sich, ich sollte laufen, die Stimmen jagen mich, doch ich bin versteinert, kalt. Nichts regt sich mehr in mir, leer.

Der Himmel verdunkelt sich, Stille.

1.3.07 18:48


hmm

Es gibt Probleme, die lassen sich nicht lösen, die sind einfach da.

Genau so ein Problem sind meine Eltern. Ich red' nicht gerne darüber, da ich es einfach für gegeben annehme.

Im Großen und Ganzen komme ich ja auch mit ihnen klar, aber es gibt momente, wo sie mir zeigen wo ich ganz genau in der Nahrungskette stehe. Sie versuch mir klar zu machen, dass ich verpflichtet bin für sie zu sorgen, sie zu pflegen und alles mögliche zu tun habe damit es ihnen gut geht, weil sie das, als ich klein war auch getan haben.

Sie reden mir Schuldgefühle ein, derer ich mir eigenltich nicht annehmen sollte, jedoch je länger sie auf mich einreden, desto mehr glaub ich daran.

Jeder muss im Haushalt helfen, dass ist klar, jedoch muss man auch mal nein sagen können, wenn wichtige Dinge anstehen wie ein Klausur, nur das akzeptieren meine Eltern nicht.

Ich stehe immer auf Abruf und finde somit keine Ruhe, da ich immer die Angst haben muss, gleich rufen sie wieder. Sie rufen mich für die banalsten Dinge. Ich bin viel damit beschäftigt es ihnen alles recht zu machen, um nicht wieder Stress zu bekommen. Sie engen mich in meiner Entwicklung ein und alle die anders denken als sie, sind eh komisch oder egoistisch.

Dass soll nicht heißen, dass meine Eltern nichts für mich tun, sie tun viel, sie lassen mich nur nicht mich selbst sein, sonderen etwas wie sie es wollen. Ich soll genau so sein wie sie es früher waren, dabei bedenken sie nie, dass das auch andere Zeiten waren. Sie sehen nicht mit wie vielen Sorgen ich mich eh abschleppe und hauen mir immer mehr auf die Schultern.... gelegentlich breche ich dann auch zusammen, doch raffe mich mit größter Mühe immer wieder auf, damit es nicht heißt, ich sei undankbar, faul, egoistisch, weil das bin ich ganz gewiss nicht.

Diskussionen enden immer damit, das ich weine, mir der Messerblock in der Küche verdammt verführerische Augen macht. Während die Beiden nicht aufhören mich weiter schlecht zu machen...sie hören nie auf, wenn sie erstmal angefangen haben. Kommen nachts nacheinander in mein Zimmer, immer wieder, und ich darf mir dann immer wieder was neues anhören, sie stampfen mich mit Worten in den Boden. Halten mir Sachen vor die Jahre her sind, wo ich noch zu klein war überhaupt zu begreifen, dass es nicht in Ordnung war, bzw. halten sie mir Sachen vor, die sie angeblich gern für mich getan haben.

"Wir machen auch so viel für dich und alles was du machen sollst ist zu viel verlangt". Das stimmt nicht.... ich hab viel für die beiden gemacht, besonders als ihre Gesundheitliche Situation schlecht war. Ich habe meine Ferien damit zugebracht meinen Vater zum Arzt ins Krankenhaus oder zum Orthopäden zu fahren. Bin mit ihm auf gestanden um 3 uhr morgens, um ihm Frühstück zu machen. Lasse mich den ganzen Tag von meiner Mutter durch die Bude scheuchen, da sie nicht aufstehen kann. Ich hab das gern getan, bloß wenn man für Sachen gescheucht wird, die nicht wichtig sind wie: bring mir mal 'ne Zigarette (Sie soll nicht rauchen), Mach mir ein Brot, Die Vase steht nicht richtig, dann fühlst man sich irgend wann verarscht .... die haben mich für Sachen gescheucht die nicht wichtig sind... klar Brot machen schon, kein Ding... aber Kleinigkeiten, und das den ganzen Tag sodass alles was ich machen musste für die Schule und auch Freunde komplett weg war...

Ich hatte nichts anderes zu tun als ihnene alles recht zu machen...und wehe ich hatte/ habe was vergessen, da kann ich noch so viel gemacht haben den Tag über, wenn ich dann den Quarkbecher in der Küche stehen lassen hab, ausversehen, dann is wieder was los. Mein Vater ist dann auch nicht in der Lage zu sagen, Den haste vergessen und schmeißt den dann selber weg, da werd ich dann noch aus dem Bett gerufen... muss runter laufen und den Becher 1m weiter in den Müll tun. Ich räum ihm den ganzen Tag hinterher, ist es dann so schwer für mich dann einmal etwas in den Müll zu werfen wenn ich es vergessen habe?? Nach dieser Geschichte musste ich mir 5 Stunden anhören was für eine schlimme Tochter ich doch bin.... sehr niederschlagend....

Sie wissen ganz genau, wie sie mich kriegen, meine Schuldgefühle wecken, obwohl ich da nicht drauf eingehen sollte.... aber ich tu's... das is mein Fehler... Sie sind auch für mich da... aber wenn einem das vorgehalten wird, dass man wenn man einen Autounfall hatte seine Eltern anruft tut das schon weh.... jaja du wieder, ruf Du nochmal an wenn du'n Unfall hast...(Argumentation wenn ich mal etwas nicht tun will)

Ich weiß nur, dass wenn ich jetzt ausziehe und solange zu 'ner Freundin während des Abis dann kann ich gleich von der Schule gehen, das würde mich seelisch so fertig mache...zu dem brauch ich meine gewohnte Umgebung... ich hätte das Gefühl ich müsste nun der nächsten Person dankbar sein...alles recht machen, das würde nur von vorne anfangen... außerdem brauch ich meine Sachen, die ich nicht mitnehmen könnte, ich würde vor heimweh/naja nach meinen Sachen und meiner Katze eingehen, das hab ich ja schon versucht, dann würden noch die Schuldgefühle gegenüber einer neunen Person dazukommen und die gegenüber meiner Eltern, die ich eh schon hab. Das wäre mein Untergang und das weiß ich besser als sonst jemand.

Ich hab schon nen psychischen Schaden aber der würde dann ins unermässliche wandern...ich tu mein Bestes um es erträglich zu gestalten, muss damit klar kommen, dass meine Eltern mich ewig als Kind sehen werden, mich und meine Gefühle nicht ernst nehmen und über mich lachen, wenn ich versuche ihnen meine Gefühle zu erklären...

Ich weiß manchmal nicht wo ich die Kraft dafür hernehme, aber irgendwie geht es schon.... was einen nicht tötet, härtet ab....

7.2.07 18:38


Catch


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